Erwin Wagenhofers Film „Alphabet“ in der Schweiz

10. Februar 2014 Keine Kommentare

Alphabet – Der beste Dokumentarfilm des Jahres nun auch in den Schweizer Kinos

Nach „Let’s make money“ und „We feed the world“, kommt nun auch der aktuellste Film von Erwin Wagenhofer, „Alphabet“, in die Schweizer Kinos. Lesen Sie hier, was die Bundesministerin Dr. Claudia Schmied über den Film geschrieben hat und wann Erwin Wagenhofer und André Stern in der Schweiz persönlich anwesend sein werden. 

Am 13. Treffpunkt Erfolg hat André Stern, einer der Protagonisten des Films über seine Erfahrungen erzählt. „Ich war nie in der Schule“ heisst sein Buch, das eine Kindheit beschreibt, die ganz anders ist, als die der meisten Kinder.

"Jeder spürt, so kann es nicht weitergehen!" Erwin Wagenhofer über seine Wertehaltung, die

„Jeder spürt, so kann es nicht weitergehen!“ Erwin Wagenhofer über seine Wertehaltung.

In Wagenhofers Film kommt aber nicht nur André Stern zu Wort. Wagenhofer ist um die ganze Welt gereist, um die Schulsysteme zu hinterfragen. Dabei hatte er die Gelegenheit, den „Vater“ der Pisa-Studie zu begleiten. Der Film hat in Österreich hohe Wellen geschlagen und wurde zum Film des Jahres gekürt. In Deutschland äusserte sich sogar die Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied mit folgendem Wortlaut:

„Erwin Wagenhofer hat die Gabe der frühen Wahrnehmung von systemischen Verwerfungen. Er weist mit seinen Filmen auf eklatante Missstände im Gesellschaftssystem der Industriestaaten hin. Mit ALPHABET kritisiert er unser Schulsystem und ruft uns eindringlich zu einem Paradigmenwechsel in der Erziehung auf: Weg vom gnadenlosen Drill hin zur lustvollen Entfaltung der Begabungen unserer Kinder. Weg von der Angst hin zur Zuversicht und Herzensbildung. Der Film legt nahe, dass wir unser Schulsystem grundlegend ändern müssen. Es geht nicht um das Bewerten, Beurteilen und Auslesen unserer Kinder, sondern es geht um das Entfalten und Ermöglichen ihrer einzigartigen Begabungen auf der Basis von vertrauensvollen Beziehungen zu anderen Menschen.
ALPHABET ist ein bemerkenswerter Film zum richtigen Zeitpunkt.“
Dr. Claudia Schmied

200 Kleinunternehmer treffen sich am 13. Treffpunkt Erfolg

15. November 2013 3 Kommentare

Neues Bewusstsein im Unternehmertum, Kreativität und eine neue Basis in der Gesellschaft

Für viele steht im November der „Treffpunkt Erfolg“ fix in der Agenda. Die Anmeldungen treffen scharenweise ein. -Und dies obwohl das Programm noch gar nicht bekannt ist. Egal! – Es wird so oder so immer etwas geboten. Lesen Sie hier, warum diese Input-Tagung bei den Teilnehmenden eine so hohe Akzeptanz gefunden hat.  

Es ist die einzige Tagung für ganzheitlich denkende Kleinunternehmer. Der „Treffpunkt Erfolg“ möchte diesen Menschen eine Plattform und Inspirationsquelle bieten. Dem Initiant dieses Anlasses, Wendelin Niederberger, gelingt es auch im Jahr 2013 viele spannende Referate zu präsentieren.

Der rote Faden, der sich durch die Veranstaltung in diesem Jahr zog, galt der Erneuerung der Schule. Anlass dazu gab der neue Film des Österreichischen Filmemachers Erwin Wagenhofer. Mit dem Film „Alphabet“ will er eine fundamentale Erneuerung der Gesellschaft einleiten. Wie stark wir selber von den eingrenzenden Erfahrungen beeinflusst sind, zeigte Frauke Nees.

Frauke Nees zeigt eindrücklich, wie sehr wir unser kreatives Potential beschränken.

Caroline Märki-van Zeerleder plädiert für ein neues Erziehungs-System. Die Gründerin des Familylab.ch setzt sich für eine neue Erziehungskultur ein. Sie unterstreicht in ihrem Referat, dass wir alle in unserem Alltag von den Modellen der Schule und der Kindheit beeinflusst sind. Diese einschränkenden Strukturen zu erkennen, öffnet neue Ansätze für den Erfolg. Sie sagt: Wer sich selber so annimmt und liebt, egal, welchen Status er hat, ist schon mal gut gerüstet fürs Leben.“.

Caroline Märki-van Zeerleder gründete „familylab.ch“, zum Zweck, eine neue Erziehungskultur einzuleiten.

André Stern: „Ich bin nie zur Schule gegangen.“

Eindrücklich erzählt der in Paris aufgewachsene André Stern über sein Leben in der Kindheit. Da er nie zur Schule ging und auch von seinen Eltern nie eine klassische Schulbildung erhalten hat, konnte er zeigen, dass es andere Modelle gibt. Er kann schreiben und lesen und spricht unter anderem 5 Sprachen. Er sagt: „Lernen ist für den jungen Menschen so natürlich wie das Gefühl von Hunger. Es ist einfach da und wird ganz automatisch befriedigt, insofern man das Kind machen lässt. Sobald es etwas lernen muss, wozu es den Sinn nicht einsieht oder wozu es keine Lust hat, stirbt dieser innere Drang sehr schnell und lernen wird als Qual erlebt.“ Mit seiner gewohnt bescheidenen aber äusserst farbenfrohen Erzählweise berichtet Stern von seinen Kindheits-Erlebnissen. Er erzählt aber auch, wie er jetzt selber mit seinem eignen Sohn umgeht. In Wagenhofers Film „Alphabet“ spielt der gelernte Gitarrenbauer eine tragende Rolle, weil er der seltene Beweis dafür ist, dass eine andere Schule möglich wäre. Das heutige Schulssystem, das in seinen Grobzügen aus Preussen stammt und 1809 eingeführt wurde, hat ausgedient.

André Stern ging nie zur Schule und Wendelin Niederberger leitet eine Schule, an der mit der „Super-Learning-Methode“ ausgebildet wird.

Das Ende der „Wissens-Bulimie“

In einem Klima der Angst kann nichts nachhaltiges entstehen. Das Schulsystem mit seinen Noten hilft nur denen, die sich an diesen Regeln orientieren können. Der deutsche Philosoph Richard David Precht bringt es in seinem neustem Buch auf den Punkt: „Wir fressen Wissen in uns hinein, um es dann für die Noten wieder auszukotzen, um es anschliessend zu vergessen.“ Wahres Lernen ist Erfahrung. Alles was bleibt ist das, was man mit eigenem Erleben kombinieren kann. In Wagenhofers Film wird gezeigt, dass die Pisa-Studie eine der schlimmsten Erfindungen für die Menschheit ist. Es werden Hochleistungs-Schüler gezüchtet, die nie in der Lage sein werden, die Probleme der Menschheit zu lösen.

Familiäre Verstrickungen zeigen sich in der Netzhaut

Ursula Büchler beleuchtet unsere Wahrnehmung von einer ganz anderen Seite. Die Gründerin der integrativen Sehtherapie, zeigt in eindrücklichen Bildern die Netzhaut von Menschen und der darin angezeigten gesundheitlichen Probleme und Systemischen Blockaden.

Ursula Büchler zeigt in eindrücklichen Bildern, wie man systemische Familien-Verstrickungen in der Netzhaut erkennen kann.

Als Grundlage für die von Ursula Büchler entwickelte integrative Sehtherapie, dient die Selbstwiederholung des Körpers. Dies bedeutet, dass jeder Teil des Körpers in jedem anderen Teil angezeigt wird und dort seine Entsprechung hat. Man kennt dies aus der Fussreflexzonen-Massage. Die ausgebildete Optiker-Meisterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie fand in der Netzhaut Eindrücke, welche die Blockaden zeigen, welche die Menschen mit sich tragen.

Modernste medizinische Apparate kombiniert mit ganzheitlichen Ansätzen

Ursula Büchler erläutert anhand konkreter Fälle, wie man die gesundheitlichen Probleme, Schicksals-Schläge von Menschen, wie Unfälle oder einschneidende Erfahrungen in den Augen erkennen kann. Dabei bedient sich die Fachfrau für Optometrie modernster Messgeräte. Diese sichtbar gemachten Eindrücke in den Augen der Menschen helfen mit, die Blockaden zu erkennen und mit sanften Methoden zu beheben.

Bei Michel Péclard steht die Frage „wieso“ am Anfang jeder neuen Idee 

Er kann nicht kochen und er versteht nichts von Wein. Er ist Lehrer für Buchhaltung an der Hotelfachschule in Luzern und verstösst gegen sämtliche Branchengesetze. Und doch führt er ein erfolgreiches Gastro-Unternehmen mit 7 Betrieben und 140 Mitarbeitern.

Michel Péclard weiss, wie man seine Leute begeistert. Er stellt alles in Frage, was es in Frage zu stellen gibt. Der Erfolg gibt ihm Recht.

Der krönende Abschluss der Tagung zelebrierte der Gastro-Unternehmer mit einem Feuerwerk an „Querdenken“. Aus dem Stegreif und mit innerem Feuer vermochte das „enfant terrible“ der Züricher Gastro-Szene, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Er ist der lebendige Beweis dafür, was man erreichen kann, wenn man sich nicht von konventionellen Vorgaben einengen lässt. „Poulet-Flügeli“ statt „Chateaubriand“ und „Zuckerwatte“ zum Dessert statt „Schoggimousse“. Mit echt „durchgeknallten“ Ideen zum Gross-Erfolg und die Gäste strömen in Scharen in seine Betriebe. Sie wollen „Rüebli im Chörbli“ knabbern und sie lassen sich dafür gerne das Geld aus der Tasche ziehen. Mit seinen unkonventionellen Ideen schafft er es locker, die Aufmerksamkeit der Presse auf sich zu ziehen und kann schon mal mit einem ganzseitigen Bericht im Tages-Anzeiger aufwarten.

Wer den Bericht des umtriebigen Unternehmers gerne lesen möchte, findet hier das PDF zum herunterladen: Michel Péclard – Ich streite oft mit meinen Köchen

Neuer Termin jetzt sofort anmelden!

Wer sich am 14. Treffpunkt Erfolg einen Platz sichern möchte, sollte sich so schnell wie möglich anmelden. Hier der Link:

14. Treffpunkt Erfolg, Freitag, 14. November 2014, Mövenpick Hotel, Egerkingen

Energie, die sich ausbreitet! Hier ein paar Bilder als Erinnerung an einen kraftvollen Kleinunternehmer-Tag

Impressionen Treffpunkt Erfolg 2013

 

 

Angst oder Liebe? Erwin Wagenhofer bringt Alphabet in die Kinos

2. November 2013 Keine Kommentare

Wie man die Probleme der Zunkunft wirklich lösen könnte.

Hier ein Beitrag des Fernsehmagazins „titel, thesen, temperamente“ zum neusten Film des kritischen Filmemachers Erwin Wagenhofer, der schon die gesellschaftskritischen Filme „We feed the world“ und Let’s make money“ zu Kassenschlagern machte. Der neuste Wurf des Österreichers handelt von unserem Schulsystem. Dabei geht es Wagenhofer nicht in erster Linie darum, die Schule zu hinterfragen, sondern viel mehr um eine Revolution des Denksystems, das eine solche Schule erst möglich macht. Sehen Sie selbst:

Feng Shui Tipp – Oktober 2013: André Stern

7. Oktober 2013 Keine Kommentare

Er ging nie zur Schule – und spricht trotzdem 5 Sprachen! Erleben Sie am 13. Treffpunkt Erfolg, vom Freitag, 8. November 2013, wie André Stern seine Kindheit ohne Schulbildung erlebt hat.

Welchen Einfluss hat die Schule auf unser heutiges Verhalten als Erwachsene? Ist der Erfolg im Leben beeinflusst von den Erfahrungen, die wir in den ersten Lebensjahren gemacht haben? Wie Sie sich dessen bewusst werden und was Sie heute gegen diese Blockaden tun können, erfahren Sie an der Input Tagung für ein erfolgreiches Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert in Egerkingen. 

Es wird langsam Zeit, unser Schulsystem in Frage zu stellen, das in seiner Form von Wilhelm von Humboldt im Auftrag des Preussischen Kaisers vor mehr als 200 eingeführt worden ist. Ziel war es, die Menschen zu „unter-richten„, damit sie „Gefügige“ der oberen Klassen wurden. So ist es bis heute geblieben. Endlich kommt Bewegung in die Sache und immer mehr Menschen werden sich bewusst, dass sich unsere Gesellschaft die Auswirkungen dieser „alten“ Doktrin der Unterwerfung nicht mehr leisten kann.

André Stern war nie in der Schule. -Trotzdem spricht er 5 Sprachen. Erfahren Sie am 13. Treffpunkt Erfolg vom bekannten Buchautor und Musiker, wie die Schule Sie beeinflusst hat und was Sie heute dagegen tun können.

Die Schule hat uns stärker geprägt als uns lieb ist. Linear ausgerichtetes Denken und ein grosser Mangel an Selbstbewusstsein schränkt uns in allen Bereichen unseres erwachsenen Lebens ein. In der Art und Weise wie wir unsere Beziehungen führen, im Erfolgs-Bewusstsein als Unternehmerinnen und Unternehmer und auch in unserem Selbstwertgefühl. Alle diese Einschränkungen unseres wahren Wesens in den ersten Lebensjahren waren extrem prägend und führen zwangsläufig zu Kompensationen. Diese kostspieligen Auswirkungen können wir uns je länger je mehr nicht mehr leisten und eine Wende ist angesagt.

Inspirationen für mehr Selbstvertrauen

Wenn Sie selbst Kinder haben, oder selber einmal Kind waren? (…?) Wenn Sie Enkel haben oder einmal Enkel haben werden, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, wie stark dieses System des „unter-richtens“, Ihre wahre innere Kraft in ein „gleich-geschaltetes“ Denken minimiert hat. Befreien Sie sich so gut es geht von diesen Blockaden, denen Sie sich erst so richtig bewusst werden, wenn Sie diese Einflüsse einmal von Aussen gezeigt bekommen.

Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Tag und freuen Sie sich auf die optimistischen Menschen, die Ihnen auch an diesem 13. Treffpunkt Erfolg in Egerkingen begegnen werden. Melden Sie sich noch heute an und erfahren Sie von den spannenden Referenten mehr darüber, wie Sie Ihre Selbstsicherheit und Ihr Selbstvertrauen wieder zurück gewinnen können.

Hier finden Sie die Ausschreibung für den 13. Treffpunkt Erfolg vom Freitag, 8. November 2013 im Mövenpick Hotel Egerkingen.

http://www.wendelin-niederberger.ch/treffpunkt/treffpunkt_erfolg_2013.pdf

 

Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 111 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der Aktuellen Ausgabe vom Oktober 2013

Neumondbrief Nr. 111, 10:2013.

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