Einblick in das Chinesische Weltbild: Hungry Ghost Festival

3. September 2011 Keine Kommentare

Wie die Chinesen ihre Ahnen in ihr Leben integrieren

Das Chinesische Jahr beginnt jeweils am 4. Februar. Das ist der erste Monat des Jahres. Im 7. Monat des Jahres, also im August, ist traditionell das „Hungry Ghost Festival“. Lesen Sie hier, um was es bei diesem Ritual geht.

Wendelin Niederberger im chinesischen Tempel, wo zu ehren der Toten riesige Mengen Opfergaben am traditionellen Hungry-Ghost-Festival überreicht werden.

Das Fest der „Hungrigen Geister“ gilt den Seelen jener Toten, die auf Erden keine Angehörigen mehr haben. Wie alle Seelen, kehren auch diese zu bestimmten Zeiten auf die Erde zurück. Da ihnen niemand Opfer darbringt, können sie unter den Lebenden Unheil anrichten. Man stimmt sie günstig, indem man ihnen Opfer darbringt und sie beschenkt.

Das Fest beginnt jeweils am 15. Tag des 7. Monats nach chinesischem Kalender und endet am 30. Tag. Damit bleibt genügend Zeit, die Gräber zu besuchen und auch der eigenen Toten zu gedenken. Nebst Opfergaben wie Früchte, Blumen und Eistee, wie hier im Bild gezeigt, wird auch jede Menge Papiergeld verbrannt und dem Feuer übergeben. Über den Rauch gelangen diese Dinge in den Besitz der Toten.

In Tat und Wahrheit ist diese Zeit eine Übergangsphase, wo sich die beiden Welten besonders gut treffen können, da die Polarität vom Yang zum Yin wechselt. Ähnlich wie bei uns, wo Mitternacht als „Geisterstunde“ bezeichnet wird, weil es der Wechsel von einem Tag zum nächsten repräsentiert. Immer in diesen Phasen kommen sich die Frequenzen von materieller und geistiger Welt besonders nahe. Man sagt auch, dass sich die Tore der Geisterwelt in diesen Zeiten öffnen.

Braucht es einen Spatenstich beim Hausbau?

15. April 2010 3 Kommentare

Wie Sie mit einem „Grundstücksübernahme-Ritual“ Glück und Harmonie in jeden Neubau bringen

Jetzt im Frühjahr wird wieder ein Haus nach dem Anderen gebaut. Grundstücke werden ausgehoben und schon bald wachsen diese in den Himmel. Bauleute haben früher mit dem so genannten „Spatenstich“, den Bau offiziell begonnen. Möchten Sie, dass Ihr Hausbau gelingt und keine Schwierigkeiten während dem Bau auftauchen? Nutzen Sie das alte Ritual der Grundstücksübernahme, damit auch Ihr Hausbau zu einem positiven Erlebnis wird. Keine Streitereien, keine Terminprobleme und keine Kostenüberraschungen. Harmonie von Beginn weg, während der gesamten Bautätigkeit, bis zum Einzug.

Mit ausgewählten Opfergaben werden die "guten Geister" auf dem Grundstück um Verzeihung für die anstehende Störung gebeten.

Wer heute ein Haus baut, kann sich mit einem kraftvollen Grundstücksritual die Kraft aufbauen, damit der Bau ohne Komplikationen abläuft. Wer schon einmal ein Haus gebaut hat, kann ein Lied davon singen, wie viel dabei schief laufen kann. Dies kann mit einem rituell durchgeführten Spatenstich vermieden werden. Dieses kleine aber wichtige Ritual ist ganz einfach in der Ausführung.

Wählen Sie als erstes ein gutes Datum für den Spatenstich aus. Dann gehen Sie auf das Grundstück und bitten Sie alle Wesen, auf allen Bewusstseinsstufen um Verzeihung für die anstehende Störung. Bitten Sie diese auch um ihre Unterstützung. Wählen Sie auf dem Grundstück einen Platz aus, wo Sie mit Opfergaben, die Geister des Ortes besänftigen. Etwas Reis, Früchte, Blumen, Kerzen, Räucherstäbchen und Weihwasser. Diese Opfergaben repräsentieren die 5 Elemente und besänftigen alle Elementarwesen am Ort. Zum Schluss schenken Sie dem Platz auch noch einen Kristall, den Sie in der Erde vergraben. Tönt das für Sie zu abgehoben? – Ist es aber nicht! Springen Sie über Ihren Schatten und führen Sie dieses Ritual voller Hingabe und Liebe mit der ganzen Familie durch. Sie werden staunen, wie sehr Sie von dieser kleinen Zeremonie berührt werden. Dann merken Sie sehr schnell, dass dies nicht einfach eine rein äussere Tätigkeit ist, sondern Sie in Ihrem Herzen emotional berührt. Wenn Sie sich das nicht zutrauen, lassen Sie sich bei dieser Zeremonie durch Ihren Feng Shui Berater anleiten. Sie werden sehen, dass durch dieses bewusst durchgeführte Ritual die Handwerker viel besser zusammenarbeiten und gleich von Beginn weg mit mehr Hingabe den Bau zu einem erfolgreichen Abschluss bringen werden.

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Entrümpeln, Putzen, Räuchern

6. Januar 2010 1 Kommentar

Warum der 3-Königstag der perfekte Räuchertag im Jahr ist.

Immer am 6. Januar ist grosser Räuchertag. Schon seit alten Zeiten wurde auch in unserem Kulturkreis dieser Brauch gepflegt. Räucherzeremonien sind auf der ganzen Welt, in allen Kulturen, beliebt. Seit die Kirche in unseren Breitengraden das Zepter übernommen hat, wurde dieser Brauch zunehmend in die Kirche verbannt. „Zu unrecht“, denken immer mehr Menschen und lassen es sich immer weniger nehmen, selber Hand an die Räucherschale zu legen und zu bestimmten Zeiten die Energie durch zeremonielles Räuchern zu erneuern.

Der wichtigste Kraftpunkt im Haus ist der Herzpunkt. Dieser sollte immer wieder erneuert und gestärkt werden

Das zeremonielle Räuchern hat eine viel stärkere Wirkung, wenn man auch auf einen günstigen Zeitpunkt achtet. Der 6. Januar ist geradezu ein perfekter Termin, um alte, belastende Energien aus dem Haus zu bringen. Darum steht bei vielen Leserinnen und Lesern des Neumondbriefes schon seit Jahren dieser Termin fix in der Agenda. Mit dem 3-Königsräuchern wird ganz bewusst die Festtagszeit abgeschlossen und neue Energie für das kommende Jahr erschaffen.

Die Methode des 5-Elemente-Räucherns sieht vor, dass immer im Zentrum ein Herzpunkt-Mandala erstellt wird, das während der Zeremonie gestärkt wird. Damit wird die Kraft der „Mitte“, der Herz-Energie im Haus erneuert und gestärkt. So kann die Kraft der Liebe wieder das ganze Haus durchströmen.

Herzlichen Dank an alle, die jeweils am 6. Januar dieses Kraftfeld stärken und gleichzeitig die energetische Raumreinigung vornehmen. So wird die Kraft des „Space Clearings“, wie man es heute auf Neudeutsch nennt, noch verstärkt.

Wer lernen möchte, wie das Räuchern nach den 5-Elementen funktioniert und wie man ein Herzzentrum im Haus aktiviert und stärkt kann im Workshop „Wie Räume erwachen„, mehr erfahren. Dort lernt man auch, wie man inneren „Plunder“ entrümpelt und endlich los wird.

So, jetzt muss ich aber meine Königskrone anziehen, denn schliesslich habe ich den König aus dem Kuchen gezogen. („Wie fast immer“, beklagen sich meine Kinder.) Darum sollte jede Räucherzeremonie mit einem feinen Festmahl mit der ganzen Familie abgeschlossen werden. So bringt man gute, unterstützende Energie ins Haus, die dann währen dem ganzen Jahr seine positive Wirkung zeigt.

Ach ja, – noch etwas: Wer denkt, dass Räuchern nur etwas für „Durchgeknallte“ ist, der soll den Bericht über Räuchern in der Zeitschrift „Zeitlupe“ lesen, oder sich den kurzen Beitrag in der Sendung „Ratgeber“ mit Bernhard Sigmann anhören.

Schreibt in den Kommentaren, welche Erfahrungen Ihr mit dem Räuchern machen konntet. Ich bin gespannt zu hören, was sich alles getan hat.

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