Feng Shui auf kleinstem Gartenraum

23. September 2011 1 Kommentar

Grosser Wettbewerb: Wer baut den schönsten Mikrogarten?

Wir alle kennen und erfreuen uns an den fantastischen Zen-Gärten, die man in Japan, vor allem in Kyoto, bei jedem Tempel bewundern kann. Auch in vielen Privathäusern und Geschäften findet sich ein Platz, um die Kraft der Natur in der Nähe zu haben. Manchmal sind es nur gerade ein paar wenige Quadratmeter, die das Auge mit einer unglaublichen Vielfalt erfreuen.

Das Ziel eines Gartens ist es, das Universum im Kleinformat abzubilden. Hier ein Prachtsgarten auf ganz wenigen Quadratmetern, den wir in Japan im Hinterhof eines Modegeschäfts in Kyoto entdeckt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber was ist das Geheimniss dieser Gärten? Welche Gesetzmässigkeit verbirgt sich hinter diesen paradiesischen Kraftpunkten im Bonsai-Format? Sind diese Mikro-Kraftpunkte nur in der asiatischen Welt regelkonform? Schauen wir uns in unseren Breitengraden auf den Balkonen, Terassen und Sitzplätzen um, weht dem leidgeprüften Auge oft nur der Charme von kalten Zementplatten oder moosbewachsenen Balkonwänden entgegen. Um dem Ganzen die passende Abrundung zu geben, wird der öde Platz an der frischen Luft mit einem entsprechend geschmacklosen weissen Plastikstuhl dekoriert. Fertig ist das, was man hierzulande “Balkonien-Oase” nennt. Da man kaum jemals etwas anderes sieht, kommt niemand auf die Idee, Abhilfe zu schaffen und den, zumindest während den Sommermonaten, wertvollsten Platz in der Wohnung, mit einer etwas geschmackvollerer Gestaltung aufzupeppen.

So oder ähnlich sieht die mehr oder weniger standartisierte Einheitsgestaltung der meisten Schweizer Terrassen und Balkone aus.

Dagegen müssen wir etwas unternehmen. Es grenzt schon fast an Verletzung der Menschenrechte, dass so viele Menschen in einem so unwürdigen Umfeld ihren Sommer verbringen müssen.

Darauf gilt es bei der Gestaltung einer kraftvollen Terrassengestaltung zu achten:

1. Der Boden
Dieser sollte lebendig gestaltet werden. Mit Holz oder Steinen lassen sich wunderbare Kombinationen herstellen.

2. Die Dekoration
Hier sollte darauf geachtet werden, dass kein Sammelsurium entsteht. Diese sollten im Stil aufeinander abgestimmt sein.

 

3. Das Wasser
Wasser gehört auf jeden Balkon und jede Terrasse in irgend einer Form.

4. Die Möbel
Es gibt nichts hässlicheres als die Plastikmöbel, die in Milliardenauflage die ganze Erde verschandeln. Wenn Möbel, dann aus natürlichen Materialien wie Holz oder Metall. Wenn Kunststoff, dann die unverwüstlichen und doch edlen Dedon-Produkte.

5. Die Beleuchtung
Die Beleuchtung des Gartens sollte nicht an der Hauswand angebracht sein. Der beste Platz für Licht ist am äusseren Ende. So wird der Blickpunkt zum Erlebnis für die Betrachter.

6. Die Ausrichtung
Steht ein Esstisch auf der Terrasse, sollte dieser so ausgerichtet sein, dass niemand an die Hauswand schauen muss. Am besten ist es also den Tisch um 90 Grad zu drehen.

Wer baut den schönsten Kraftpunkt auf dem Balkon oder auf der Terrasse?

Es ist Zeit, etwas gegen langweilige und geschmacklose Terrassengestaltung zu unternehmen. Darum startet die Feng Shui Schule Schweiz FSS einen Wettbewerb, um aus den Schweizer Balkonen und Terrassen wieder richtige Kraftpunkte zu machen. Mitmachen kann jeder, der eine Terrasse oder einen Balkon hat. Der Gewinner oder die Gewinnerin bekommt eine Einladung zur Teilnahme an einem 2-Tages-Seminar mit Wendelin Niederberger nach freier Wahl. Der Einsendeschluss ist am 1. September 2012. Ihr habt also genügend Zeit, in die Hände zu spucken und aus Euren Terrasse einen Kraftpunkt zu schaffen.

Hier ein ganz besonders gelungenes Exemplar einer Terrassengestaltung, wie man sie nur selten sieht. Design und Planung: Nany Zimmermann, Technische Umsetzung: Thomas Uebelhart. Herzliche Gratulation zu diesem Meisterwerk.

Damit Ihr alle motiviert werdet, für Euch selber einen tollen Kraftplatz zu schaffen, hier dieses wunderbare Beispiel, wie eine einfache Terrasse zu einer Oase der Sinnlichkeit wird. In diesem Garten wurde alles richtig gemacht. Sogar das Zentrum ist mit Wasser markiert und die Wege motivieren zu einem Rundgang, obwohl der Platz beschränkt ist. Da werden alle Nachbarn neidisch sein.

Wer mehr über die Gestaltung von Garten wissen möchte, findet hier einen ähnlichen Beitrag im Blog:

http://www.feng-shui-schule.ch/blog/2008/08/01/gartengestaltung-nach-feng-shui/

Wer lernen möchte, wie man aus seinem Garten einen Kraftplatz macht, besucht das Seminar “Mein kraftvoller Feng Shui Garten” bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt am Kurs ihr eigenes Gartenkonzept unter Anleitung erstellen und fixfertig mit nach Hause nehmen. Mehr dazu unter:

http://www.feng-shui-schule.ch/Kurse/Feng-Shui-Aufbaukurse/Feng-Shui-Workshop-Mein-kraftvoller-Feng-Shui-Garten.html

 

 

Einblick in das Chinesische Weltbild: Hungry Ghost Festival

3. September 2011 Keine Kommentare

Wie die Chinesen ihre Ahnen in ihr Leben integrieren

Das Chinesische Jahr beginnt jeweils am 4. Februar. Das ist der erste Monat des Jahres. Im 7. Monat des Jahres, also im August, ist traditionell das “Hungry Ghost Festival”. Lesen Sie hier, um was es bei diesem Ritual geht.

Wendelin Niederberger im chinesischen Tempel, wo zu ehren der Toten riesige Mengen Opfergaben am traditionellen Hungry-Ghost-Festival überreicht werden.

Das Fest der “Hungrigen Geister” gilt den Seelen jener Toten, die auf Erden keine Angehörigen mehr haben. Wie alle Seelen, kehren auch diese zu bestimmten Zeiten auf die Erde zurück. Da ihnen niemand Opfer darbringt, können sie unter den Lebenden Unheil anrichten. Man stimmt sie günstig, indem man ihnen Opfer darbringt und sie beschenkt.

Das Fest beginnt jeweils am 15. Tag des 7. Monats nach chinesischem Kalender und endet am 30. Tag. Damit bleibt genügend Zeit, die Gräber zu besuchen und auch der eigenen Toten zu gedenken. Nebst Opfergaben wie Früchte, Blumen und Eistee, wie hier im Bild gezeigt, wird auch jede Menge Papiergeld verbrannt und dem Feuer übergeben. Über den Rauch gelangen diese Dinge in den Besitz der Toten.

In Tat und Wahrheit ist diese Zeit eine Übergangsphase, wo sich die beiden Welten besonders gut treffen können, da die Polarität vom Yang zum Yin wechselt. Ähnlich wie bei uns, wo Mitternacht als “Geisterstunde” bezeichnet wird, weil es der Wechsel von einem Tag zum nächsten repräsentiert. Immer in diesen Phasen kommen sich die Frequenzen von materieller und geistiger Welt besonders nahe. Man sagt auch, dass sich die Tore der Geisterwelt in diesen Zeiten öffnen.

Feng Shui im Schulhaus

10. August 2011 Keine Kommentare

Wie man ein positives und unterstützendes Lernumfeld gestaltet

Die Zeitung “Blick” redet Klartext. – Meistens über “Sex & Crime” doch manchmal auch über weniger heikle Themen. Zumindest in der Ausgabe vom 8. August 2011 ist zu lesen, dass Feng Shui brav mache.

Feng Shui im SchulhausVom “Super-Learning” weiss man, dass es für den Lernerfolg ein unterstützendes Umfeld braucht. Da spielen selbstverständlich Formen und Farben eine entscheidende Rolle.

Wie wir aus früheren Blogbeiträgen wissen, fehlt es bei der Planung von Schulhäusern im Wesentlichen am Bewusstsein, wie man eine lernfördernde Umgebung gestaltet. Es wäre gut, wenn Eltern darauf pochen würden, dass die Behörden und Architekten schon bei der Planung auf diese Aspekte achten.

Leider ist dieses Wissen auch bei den Lehrerinnen und Lehrern immer noch zu wenig verbreitet. Sie denken, wenn sie sich für ein Umfeld einsetzen, wo Lehrer und Schüler besser lehren und lernen können, werden sie in die “Eso-Ecke” gedrängt.

Dabei gibt es mittlerweile genügend Beispiele dafür, wie einfach und wirkungsvoll ein Feng Shui Konzept in der Schule umgesetzt werden kann.

Die Diplomierte Feng Shui Beraterin FSS Sandy Stewart hat ein hervorragendes Konzept für die Tagesschule Ringgenberg im Berner Oberland erstellt. Schon beim Betrachten der Bilder möchte man am liebsten gleich in diesem Schulzimmer Platz nehmen und lernen.

Hier der Link zur Seite :

http://www.optima-fengshui.ch/content/beispiele.php

Wir finden es wird langsam Zeit, dass man solche negativen Beispiele in Zukunft nicht mehr sieht:

http://www.feng-shui-schule.ch/blog/2010/04/30/mit-feng-shui-gegen-den-schulhausmief/

 

Manifest gegen Powerpoint

30. Juli 2011 1 Kommentar

Warum mit der Super-Learning-Methode die doppelte Menge Information in der halben Zeit für immer haften bleibt.

Menschen haben das Bedürfnis zu lernen ganz natürlich in sich angelegt. Etwas lernen zu wollen entsteht ähnlich wie der Hunger – ganz von alleine. Man muss nichts tun, es ist einfach da. Leider verbinden viele Menschen lernen mit Schmerz, weil das Lernen in der Schule für viele ein Alptraum war.

Durch gezielte Übungen, welche die rechte und linke Hirnhälfte verbindet und mit vielen selbst gezeichneten Bildern lernt es sich leichter als mit einschläfernden Powerpoint-Folien. Hier macht lernen richtig Spass!

Diese Erfahrung müsste nicht sein, wenn sich unser Schulsystem endlich damit befassen würde, wie Menschen in Tat und Wahrheit lernen. Um das zu verstehen, braucht man nur Kinder zu beobachten, wie sie in den ersten Lebensjahren so viel Informationen aufnehmen und integrieren, wie man es in späteren Jahren nie mehr schafft. Es geht dabei um die Verknüpfung von Erlebnis, Vorbild und Erfahrung.

Die Art und Weise wie in der Schule der Stoff vermittelt wird, zieht sich dann durch alle Ebenen der Gesellschaft durch. Die neuen technischen Errungenschaften wie etwa “PowerPoint” zementieren und untermauern dieses lerntötende System noch weiter. Tiefschlaf und Langeweile statt Erfahrung und Erlebnis.

Der Rethoriktrainer Matthias Pöhm, Herausgeber des Buches “Der Irrtum Powerpoint”, sagt der Powerpoint-Manie den Kampf an. “Zurecht!”, können wir das nur bestätigen. Hier die Geschichte, warum auch wir die Feng Shui Schule Schweiz zur “Garantiert Powerpoint-freien Zone” erklärt haben. Es war Ende der 90er Jahre, als auch wir uns entschieden, unsere Ausbildungsunterlagen auf PowerPoint umzustellen. Schon nach kurzer Zeit haben wir gemerkt, dass dies ein krasser Fehlentscheid war. Da schläft den Leuten schon nach kurzer Zeit das Gesicht und dann alles andere auch noch ein.

Komplexe Zusammenhänge auf Flip Chart mit Bildern und Farben vor den Augen der Zuhörer gezeichnet bringt für alle den besten und schnellsten Lern-Erfolg. So speichert sich doppelt soviel Wissen in der halben Zeit im Langzeitgedächtnis und kann von da immer und jederzeit wieder abgerufen werden.

Die fünf magischen Lernebenen:

  • Informationen durch die richtige Hirnfrequenz im Unterbewusstsein speichern.
  • Unterhaltung durch Erlebnis
  • Überzeugung durch persönliche Erfahrung
  • Lernen durch soziale Kontakte
  • Festigung durch Wiederholung

Lernende müssen unter allen Umständen ihre Hirnfrequenz in den Alpha-Frequenz-Bereich bringen. Das ist eine messbare Hirnfrequenz von 7 – 14 Hertz. In diesem Zustand verbindet sich die linke und die rechte Hirnhälfte. Dadurch wird die Verknüpfung mit dem Langzeitgedächtnis erst möglich. Erreicht wird dies durch die spezielle Umgebungsgestaltung und durch eine extra dafür konzipierte Audio-Beschallungs-Anlage, welche diese Frequenz während dem Unterricht vorgibt. Das ist sehr entspannend. Das Zeitgefühl geht vollkommen verloren. Dies ermöglicht die Ausbildungseinheiten in die Länge zu ziehen. So braucht es viel weniger Tage, um den gleichen Stoff zu verarbeiten, was sich natürlich günstig auf das Portemonnaie auswirkt durch viel kürzere Abwesenheit am Arbeitsplatz.

Wissenschaftler haben bewiesen, dass in der Gruppe lernen viel tiefgründiger geschehen kann. Aber nicht nur in Form von Gruppenarbeiten, sondern viel mehr über das Zusammensein unter Menschen auch ausserhalb der eigentlichen Lernphase. Gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen, ja sogar gegenseitige Gefühlsempfindungen festigen den Lernerfolg. Und weil jeder Mensch in einem anderen Tempo lernt, ist es unabdingbar, dass diese Ausbildungen immer und jederzeit gratis wiederholt werden können. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Umsetzung des “Super-Learning-Konzepts” der Feng Shui Schule Schweiz (FSS)

Tun auch Sie etwas gegen langweilige Präsentationen und Ausbildungen. Treten auch Sie der “Anti PowerPoint Partei” bei? Hier finden Sie den Link für die Einschreibung.

http://anti-powerpoint-party.com/de

Das Mysterium Mensch bietet viele Geheimnisse

27. Juli 2011 3 Kommentare

Anders Behring Breivik – Das Monster von Norwegen

Lange haben wir gezögert, das Bild des eiskalten Massenmörders auf diesen Blog zu stellen. Dieser Mensch hat unsägliches Leid über die betroffenen Menschen gebracht. Unser herzlichstes Beileid soll die Herzen dieser Menschen trösten. Auch wenn es kaum möglich sein wird, den Schmerz auch nur ansatzweise zu lindern. Wir erhalten immer wieder Anfragen, ob die Zeichen im Gesicht dieses Menschen einen Hinweis darauf geben, ob er zu einer solchen Tat fähig ist. Unsere eindeutige Antwort ist ganz klar: “Nein!”

Es gibt einige Gründe, warum wir uns trotzdem entschieden haben, hier einmal etwas genauer hinzuschauen. Wie kann es zu einer solchen Tat kommen? Was sind die Hintergründe aus ganzheitlicher Sicht? Sieht man diesem Menschen im Gesicht an, dass er ein Massenmörder ist? Doch trotz all dieser Emotionen, alles schön der Reihe nach.

Am Freitag, 22. Juli 2011, Punkt 15:26 Uhr detoniert in Oslos Innenstadt die tödliche Bombe. Etwa tausend Kilometer davon entfernt, führten wir anlässlich einer Geomantie-Ausbildung genau zu diesem Zeitpunkt auf dem Grundstück des Arthur Findlay College in Stansted/GB, eine Herzpunkt-Aktivierung durch. Diese hatte zum Zweck, das Herzzentrums der Erde zu etablieren und zu stärken. An dieser Zeremonie waren etwa 80 – 100 Personen beteiligt. Alle Teilnehmer konnten genau zu diesem Zeitpunkt eine berührende Erfahrung mit der Öffnung des Herzens machen.

Sieht so ein Monster aus? Nein! Einzig seine Augen zeigen, dass er in seinem Leben viele Gefühle unterdrücken musste. Das liefert den Beweis, dass man einem Gesicht nie ansehen kann, ob ein Mensch zu solchen Taten fähig ist. Die Entscheidung, liegt bei jedem Einzelnen selber. Und das ist auch gut so.

Die traumatischen Ereignisse in Norwegen haben den Menschen die Herzen genau so geöffnet. Aus einer ganzheitlichen Sicht betrachtet hat diese verwerfliche Tat bewirkt, dass die Menschen im Herzen zusammenstehen. Sie zeigen Mitgefühl und erfahren, was es heisst, das Leben dankbar anzunehmen.

Ein Despot wie Diktator Gaddafi hat in den letzten Wochen und Monaten viel mehr Menschen auf dem Gewissen als der Norweger. In Afrika sterben täglich tausende Kinder. Was hat es in uns bewirkt? Kaum eine wirklich nennenswerte Reaktion.

Kann es sein, dass es solche Katastrophen wie Fukushima oder Anschläge wie in Oslo braucht, damit wir Menschen endlich unsere Herzen wieder öffnen können und Mitgefühl empfinden? Was ist los in unserer Gesellschaft, dass uns das verwerfliche Töten eines Diktators kaum berührt. Dreht aber ein junger Mann aus unserem Kulturkreis durch, rührt und diese Schandtat zu Tränen. Aus einer höheren, seelischen Ebene betrachtet, steht da ein Sinn hinter dieser anscheinend sinnlosen Tat? Bleibt man konsequent auf dieser Ebene müssen wir nach dem Sinn dieser Erfahrung suchen, auch wenn wir ihn zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht noch nicht erkennen können.

Radikales Verhalten hat seine Ursache in den Familienstrukturen. Das weiss man aus der systemischen Arbeit. Die Abwesenheit der Väter führt zu radikalem Verhalten. Schauen wir unsere westlichen Familienstrukturen an, müssen wir uns nicht wundern, wenn solche Dinge passieren. Auch wenn wir damit vielleicht einen Aufschrei der Entrüstung provozieren, der Täter ist zu dem geworden, was er ist. Im innersten seines Wesens ist er alles andere als der Teufel, zu dem man ihn nun zurecht brandmarkt. Müssen wir uns nicht die Frage stellen, was in unserer Gesellschaft los ist, dass Mitglieder dieser Menschengemeinschaft derart extrem reagieren müssen? Wäre es nicht endlich an der Zeit, dass wir die Liebe wieder ins Zentrum all unserer Entscheidungen und unseres Verhaltens stellen, anstatt die Sicherheitsvorkehrungen nochmals drastisch zu erhöhen und noch mehr Misstrauen in die Welt zu setzen? Am Ende wird uns doch nichts anderes übrig bleiben, als unsere Gesellschaft von Grund auf vollkommen zu erneuern.

Um dies zu schaffen, müssen wir loslassen können. Loslassen von allem, was uns bis heute lieb und heilig war. So wie die betroffenen Familien von ihren Liebsten loslassen müssen. Das ist immer mit Schmerz verbunden. Vor allem, wenn man nicht auf Anhieb sieht, was die Erneuerung bringen wird. Die Taoistische Weltsicht sagt, dass alles in Kreisläufen geschieht. Nichts ist für immer und ewig. So müssen auch wir uns damit abfinden, dass wir in eine neue Zeit kommen, wo sich die Herzen der Menschen wieder verbinden werden. Bis wir aber soweit sind, wird es noch einige Turbulenzen geben. Je mehr wir am Alten festhalten, desto stärker wird es uns durchrütteln. Die kommende Generation wird uns zeigen, wie es zu schaffen ist. Freuen wir uns darauf. Wenn dem so ist, so finden wir in dieser dunklen Stunde der Menschen in Norwegen doch noch ein kleines Licht am Ende des Tunnels.