Feng Shui Tipp – Mai 2017: Grundsteinlegung im Feng Shui

28. April 2017 Keine Kommentare

Haben alte Baurituale eine Bedeutung oder ist es blosser Aberglaube?

Wer ein Haus baut, hat viel zu planen. Oft bleibt das Wesentliche auf der Strecke: „Die Kraft der Liebe erwachen zu lassen.“ Lesen Sie hier, warum das Ritual der Grundsteinlegung nach wie vor seine Berechtigung hat und noch immer eine grosse Wirkung zeigt.

Es ist empfehlenswert bei der Auswahl eines Grundstücks und bei der Planung eines Hauses, einen Feng Shui Berater mit einzubeziehen. Die professionelle Arbeit zahlt sich aus, weil dadurch mögliche Fehler vermieden werden können. Ein weiterer Grund, warum Feng Shui Berater eine wichtige Bedeutung haben können liegt darin, weil sie sich in der Umsetzung von Bauritualen auskennen. Davon gibt es einige, die im Verlauf der Bautätigkeit angewendet werden sollten.

Was heute Spatenstich heisst, wurde in früheren Zeiten als Grundstückübernahmen-Ritual bezeichnet. Es ging dabei darum, um Erlaubnis zu bitten, diesen Platz in Anspruch nehmen zu dürfen. Mit Segnungen und Opfergaben wird um Unterstützung gebeten.

Vom Grunstücksübernahme-Ritual bis zur Herzpunkt-Aktivierung

Eines der ersten Rituale, die in allen Kulturen gepflegt wurden, ist das Ritual zur Übernahme des Grundstücks, der Spatenstich. Neben dem Ritual ist es auch wichtig, das günstige Datum und eine günstige Richtung dafür zu wählen. Feng Shui Berater haben das nötige Wissen, um den Bauherren zur Seite zu stehen.

Grundsteinlegung aktiviert die Zentrums-Energie

Die Aufgabe von Feng Shui ist es, das Haus mit der Energie der Umgebung zu verbinden. Ohne diese Einbettung fehlt die Lebenskraft im Haus, was sich negativ auf das Wohlbefinden der Bewohner auswirkt. Ein wichtiger erster Schritt ist das Platzieren eines aktivierten Grundsteins in der Mitte des Fundaments. Früher wurde dieser Stein so platziert, dass davon ausgehend die Proportionen des Hauses gemessen wurden. Als nächstes platziert man an allen vier Eckpunkten Energiesteine, die mit der Mitte energetisch verbunden werden. Bei einem Steinhaus, wurden diese durch dreimaliges Klopfen mit unterschiedlicher Polarisierung aneinandergereiht, damit sich ein fliessendes Kraftfeld entwickeln konnte. Davon stammt die Aussage „Stein des Anstosses“. Das wird wohl der Grund sein, warum diese Häuser vielfach Jahrhunderte überlebten und  noch immer die Menschen magisch anziehen.

Fundament verbindet sich mit der Erdenergie

Einer der wichtigsten Aspekte bei dem es beim Hausbau zu achten gilt, ist die Verbindung des Fundaments mit der Erdenergie. Diese wird durch entsprechende Massnahmen und Zeitpunkt der Fundamentssetzung sichergestellt. Oft wird auch eine Zeitkapsel in den Boden eigelassen. Die guten Wünsche und die Vorstellung, dass diese vielleicht viele Generationen später wieder zum Vorschein kommen, erzeugt eine wunderbare Kraft, die tief ins Herz der Bewohner eindringt.

Gute Wünsche gepaart mit Zeitdokumenten und kraftvollen Symbolen bringen eine gute Energie ins Haus, die über Generrationen wirkt.

Zeitkapsel mit guten Wünschen und Symbolen

Als „Zeitkapsel“ bezeichnet man einen Hohlkörper aus rostfreiem Metall, in den Symbolische Glücksbringer eingelegt werden. Das können Münzen sein oder magische Symbole. Oft wird auch eine Zeitung des Tages der Grundsteinlegung eingeführt, um der Nachwelt einen Einblick in die Zeitqualität zu geben. Sehr schön ist auch, wenn die Familie Zettel mit den Wünschen beschriftet, die sie sich von diesem Haus erwarten. Harmonie, Gesundheit, Wohlstand oder die allumfassende Liebe für alle Bewohner und Besucher. Noch heute sind solche Zeitkapseln erhältlich und im Internet leicht zu finden.

Firstweihe verbindet die Himmelsenergie

Der letzte Nagel des Firstbalkens wird traditionsgemäss vom Bauherren eingeschlagen. Die Zimmerleute kennen diese Rituale noch sehr gut. Im Anschluss wird die Firsttanne auf dem Dach montiert. Diese soll nach der Verbindung mit der Erdenergie, auch die Himmelsenergie im Haus verbinden. Über diese keltischen Rituale im Hausbau haben wir schon im Mai 2016 einen Beitrag verfasst. Dieser Anlass ist auch ein Dankesfest für die Arbeiter, welche mit der „Aufrichtefeier“ für ihre Arbeit gewürdigt werden. Weiter ist es ein Dank für eine unfallfreie Bauzeit. Es ist ein schlechtes Omen, wenn bei einem Bau Unfälle passieren. Unfälle gibt es nur, wenn die Rituale nicht gemacht wurden, falsche Zeitqualität vorhanden war oder falsche Richtungen gewählt wurden.

Räucherung und Herzpunkt-Aktivierung

Der Abschluss der rituellen Handlungen bildet die Räucherung des Hauses vor dem Einzug und die Herzpunkt-Aktivierung. Dazu wird am Vorabend Salz gestreut. Am Tag des Einzugs wird geräuchert und mit einer speziellen Zeremonie das Herzzentrum aktiviert. Dadurch wird der „Geist des Hauses“ begrüsst und wie beim Menschen, die pulsierende Kraft der Liebe, die vom Herz des Hauses ausgeht, aktiviert. Auch hier gilt es darauf zu achten, einen günstigen Zeitpunkt von einem Taoistischen Astrologen bestimmen zu lassen. Nur so wird die materielle Ebene mit der geistigen Ebene verbunden, welche für Glück und Segen in einem neuen Haus zuständig ist. Dadurch wird ein Haus beseelt und die Bewohner profitieren von dieser besonderen Kraft für Harmonie und Wohlstand.

Keltische Rituale im Christentum

Wer mehr über diese alten keltischen Kulte wissen möchte, kann dies im Buch von meinem, im Jahr 2000 verstorbenen Bruder Hans-Peter Niederberger, nachlesen. „Geister, Bann und Herrgottswinkel“, so der Titel, war lange vergriffen und wird vom Fotografen Christoph Hirtler, im Herbst 2017 neu aufgelegt.

Die meisten katholischen Rituale sind keltischen Ursprungs. Hans-Peter Niederberger hat diese dokumentiert.

Verbindung zum Geistigen

Die Christianisierung in Europa hat es nicht geschafft, die ursprünglichen keltischen Rituale und Zeremonien zu verdrängen. Trotz Inquisition blieben diese Rituale in einer breiten Schicht der Bevölkerung erhalten. Der Kirche blieb nichts anderes übrig, als diese uralten Zeremonien zu integrieren. In früheren Zeiten hatten die Menschen noch eine starke Verbindung zu den geistigen Ebenen. Sie wussten um die Bedeutung der Verbindung mit den Ahnen und den Geistwesen der Natur. Magische Symbole und Riten haben eine starke Kraft. Dieses Buch ist ein Fundus an Geschichten, Gegenständen und Ritualen, die auch in der heutigen Zeit noch Anwendung finden können.

Wer mehr über diese Zeremonien wissen möchte, kann dies im Workshop „Wie Räume erwachen“ erfahren. An diesem 2-Tages-Seminar lernen Sie wie man mit dem „Räuchern nach den 5 Elementen“ seinem Zuhause „Heilende Energie“ einhaucht. Der Workshop beinhaltet einen Ausflug zu einem magischen Kraftort und ein keltisches Heilritual. Weiter lernen Sie, wie man in seinem Zuhause das Herzzentrum definiert und mit einer kraftvollen Zeremonie aktiviert.

 

Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 152 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz FSS. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der aktuellen Ausgabe vom Mai 2017:

Neumondbrief Nr. 152, 4_2017

 

Die Einstiegsfrage zu diesem Neumondbrief lautete:
„Glaubst du, dass es so etwas wie „Fügung“ in deinem Leben gibt?“

Das „Bravo des Monats“ in diesem Brief wurde verliehen an: Dr. Andrew Wakefield für seine Aufdeckungsarbeit im Film „Waxxed – Eine unbequeme Wahrheit“, in dem er den grössten ImpfBetrug aller Zeiten, durch die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC, aufdeckt. Dr. Wakefield hat dafür seine Zulassung als Arzt verloren. Trotzdem kämpft er weiter, damit dieses Thema weiter hinterfragt werden darf. Hier ein spannendes Interview mit dem kämpferischen Arzt:

Der grösste Impf-Betrug unserer Zeit 

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