Feng Shui Tipp – März 2017: Feng Shui am Arbeitsplatz

24. Februar 2017 Keine Kommentare

Lieber eine Wand im Rücken als ein Brett vor dem Kopf

Millionen von Menschen arbeiten heute in Grossraumbüros. Die meisten davon haben nicht einmal mehr einen eigenen Arbeitsplatz. „Das fördert die Kommunikation“, beschönigen die Vorstände. „Es spart einfach nur Geld“, klagen die Betroffenen. Wer hat Recht?

Ein Mitarbeiter kostet schnell einmal Fr. 100’000.- pro Jahr, wenn man Lohn, Sozialleistungen, Kosten für den Arbeitsplatz und weitere versteckte Aufwendungen mit einrechnet. Wer die Mitarbeiterkosten im Griff hat, scheint zu den Gewinnern zu zählen. Deshalb machen Aktienkurse eine Kurve nach oben, wenn Entlassungen angekündigt werden. Kurzfristig mag das stimmen, aber langfristig wirkt sich dies katastrophal aus. Was brauchen Mitarbeiter, um ihr Leistungspotenzial voll und ganz abrufen zu können? – Die Antwort ist klar: Einen kraftvollen Arbeitsplatz!

Zu einem kraftvollen Arbeitsplatz gehört auch ein Schreibtisch, mit Hubsäulen. Dadurch kann die Tischplatte gehoben werden, um daran auch im Stehen arbeiten zu können.

Zu einem kraftvollen Arbeitsplatz gehört auch ein Schreibtisch, mit Hubsäulen. Dadurch kann die Tischplatte gehoben werden, um daran auch im Stehen arbeiten zu können.

Eine Firma steht auf!

Firmen, denen die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter am Herzen liegen, wissen schon lange, dass es dafür ein entsprechendes Umfeld braucht. Als erstes braucht es einen Arbeitsplatz, an dem man auch im Stehen arbeiten kann. In den skandinavischen Ländern, sind bereits 90% der Arbeitsplätze mit Hubsäulen ausgestattet. Vielleicht ist das auch der Grund, warum diese Leute mit immer neuen kreativen Ideen überzeugen. Aber nicht nur die Kreativität wird gefördert, sondern auch die Gesundheit. Jede dritte Person, die eine sitzende Tätigkeit ausübt, klagen über Beschwerden. Deutsche Arbeitsmediziner errechnen die Kosten alleine aufgrund von Rückenbeschwerden jährlich auf sage und schreibe 16 Milliarden Euro. Aber nicht nur die Gesundheit wird mit Stehtischen gefördert, sondern auch die Produktivität. Wissenschaftler begleiteten ein halbe Jahr lang 167 Mitarbeiter eines Call-Centers, von denen die Hälfte mit höhenverstellbaren Arbeitsplätzen ausgestattet wurden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Mitarbeiter der Steh-Fraktion waren 46% produktiver als ihre sitzenden Kolleginnen und Kollegen.

Einzelbüro mit Schreibtisch in Nierenform

Wer sich auf seine Arbeit konzentrieren muss, kommt nicht darum herum, einen Platz zu haben, an dem er ungestört arbeiten kann. Die Arbeitszufriedenheit steigt mit den Resultaten, die man erzielt. Ständige Störungen durch Gespräche, Telefonate von Arbeitskollegen erzeugen den sogenannten Sägeblatt-Effekt. Um voll konzentriert arbeiten zu können, dauert es immer eine gewisse Zeit. Wird man aufgrund von Störungen daraus herausgeworfen, braucht man 30% mehr Zeit, um das gleiche Resultat zu erzielen. Frustration entsteht da, wo man viel Zeit vertrödelt und keine Resultate sieht. Auch die Form der Tischplatte hat einen Einfluss auf das Wohlgefühl. Kantige viereckige Tische blockieren die Kreativität. Die Nierenform erzeugt das Gefühl der Umarmung und baut Zuversicht und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten auf.

Blick zur Türe und Stabilität im Rücken

Die Anordnung des Schreibtisches sollte immer so sein, dass die Türe im Blickfeld ist. Im Rücken sorgt eine Wand für den Schutz. Menschen die ihren Arbeitsplatz so eingerichtet haben, überzeugen durch eine weit höhere Intuition und Lösungsfähigkeit. Auch dies kann heute mit der modernen Hirnforschung nachgewiesen werden. Befindet sich im Blickfeld auch noch ein zentrierendes Bild mit unterstützenden Farben, steht der Umsetzungskraft nichts mehr im Weg. Leider unterstützt die heutige Bauweise, mit überwiegend Glaswänden, diese Anforderung nicht. Kein Wunder sind die Mitarbeiter schon nach kurzer Zeit ausgelaugt, müde und unkonzentriert.

Natürliches Vollspektrumlicht hebt die Stimmung

Nebst Pflanzen und Farben ist auch das Licht mitverantwortlich dafür, das Wohlgefühl zu stärken. Am besten eignet sich dafür Vollspektrumlicht. Dabei handelt es sich um spezielle Leuchten, die mit ihrer Farbzusammensetzung sehr nahe an die Lichtfrequenz der Sonne kommen. Diese Lampen sind zwar etwas teurer, erfüllen dafür einen wichtigen Zweck. Dieses Licht hat eine stimmungsaufhellende Wirkung und stärkt das Immunsystem.

Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 150 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz FSS. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der aktuellen Ausgabe vom März 2017:

Neumondbrief Nr. 150, 2:2017

Die Einstiegsfrage zu diesem Neumondbrief lautete: „Was ist dir lieber? – Vielfalt oder Einheitsbrei?“

Das „Bravo des Monats“ in diesem Brief wurde verliehen an: Dr. Suzanne Simard und Peter Wohlleben für ihren Film „Intelligente Bäume“. Der Film zeigt in berührender Art, wie wir in Zukunft mit den Bäumen umgehen dürfen und dass die Bäume ein Sozialsystem pflegen. Mit ihrem Wurzelwerk sind sie wie das Internet miteinander verbunden und sie unterstützen sich gegenseitig, um die Vielfalt im Wald zu sichern.

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