Feng Shui Tipp – Mai 2016: Keltische Rituale und Feng Shui

5. Mai 2016 Keine Kommentare

Woher stammt der Brauch der Firsttanne und des Maibaums?

Sobald ein Haus aufgerichtet ist, befestigt der Zimmermann eine geschmückte Tanne auf dem Gibel. Normalerweise sollte im Anschluss daran das Richtfest gefeiert werden. Machen solche Rituale heute überhaupt noch Sinn oder ist das einfach nur Aberglaube?

Kennen Sie das Ritual des Maibaums? Immer im Mai sieht man den Baumstamm mit dem Ring in ländlichen Gebieten. Was hat diese Tradition auf sich? Meist werden diese alten Rituale gefeiert, ohne genau zu wissen, was der Hintergrund ist und woher die Zeremonie stammt. Der Maibaum stammt aus dem keltischen Kulturkreis. Es ist das einzige keltische Ritual, das nie christianisiert worden ist. Alle bekannten Kirchenfeste wie Palmsonntag, Ostern oder Weihnachten stammen ursprünglich aus der keltischen Tradition. Da die Menschen nicht auf die Ausübung der Rituale zum Jahreskreis verzichten wollten, wurden diese schlussendlich vom Christentum übernommen und als kirchliche Feste integriert.

Man kann unschwer erkennen, dass es sich beim Maibaum um ein Fruchtbarkeits-Symbol handelt Kein Wunder hat die Kirche dieses keltische Ritual nicht christianisiert.

Man kann unschwer erkennen, dass es sich beim Maibaum um ein Fruchtbarkeits-Symbol handelt Kein Wunder hat die Kirche dieses keltische Ritual nicht christianisiert.

Der Maibaum bringt Fruchtbarkeit

Wer in der Symbolsprache bewandert ist, erkennt unschwer die beiden Prinzipien, die sich im Maibaum zeigen. Es ist das männliche Prinzip, repräsentiert durch den Baumstamm, der das weibliche Prinzip, der Kreis durchstösst. Erst durch die Vereinigung der beiden Gegenpole entsteht Fruchtbarkeit und damit Leben. Darum wird der Maibaum zu „Beltane“, dem keltischen Neujahr aufgestellt und soll eine reiche Ernte bringen. Bevor der kirchliche Moralkodex eingeführt wurde, kannte man diese symbolischen Prinzipien der Fruchtbarkeit. Da die Kirche schon in ihrer Frühzeit Mühe mit der Sexualität hatte, wurde dieses keltische Fruchtbarkeitsritual nie übernommen.  In der Schweiz ist der Maibaum dadurch mehrheitlich in Vergessenheit geraten. Auf der Symbolebene bedeutet der Maibaum Gedeihen, Wohlstand, Fülle und Lebenslust für das neue Jahr. Was soll daran falsch sein?

Firstweihe mit der Firsttanne

Ein anderer keltischer Brauch hat nach wie vor in allen Gebieten Europas Tradition. Es ist die Firsttanne, die auf jedem neu erstellten Gibel angebracht wird. Umfragen bei Bauleuten und Architekten haben ergeben, dass kaum noch jemand die Bedeutung dieses Rituals kennt. Die Antwort auf die Frage, warum dieser Baum angebracht wird, lautet meist: „Das macht man halt so.“

Eine Erklärung könnte sein, dass mit der „Aufrichte“ die wichtigste Arbeit der Handwerker erledigt ist. Es gibt auch Hinweise darauf, dass man mit dem Anbringen des Firstbaumes, den Bäumen danken möchte, die für den Bau verwendet wurden. Es ist richtig, dass für die Kelten die Bäume heilig waren. Die Erklärung greift aus unserer Sicht jedoch zuwenig tief und würde dem alten Wissen der energetischen Zusammenhänge nicht genügen.

An der falschen Positionierung der FIrsttanne lässt sich erkennen, dass man nicht mehr weiss, wozu dieses Ritual ursprünglich durchgeführt wurde.

An der falschen Positionierung der FIrsttanne lässt sich erkennen, dass man nicht mehr weiss, wozu dieses Ritual ursprünglich durchgeführt wurde.

Firsttanne verbindet Himmel und Erde

Baumeister und Architekten kennen das Ritual des „Spatenstichs“. Dabei handelt es sich um ein Grundstücksübernahme-Ritual. Mit einer Zeremonie will man die Elementarwesen vor Ort milde stimmen und um Erlaubnis bitten, hier ein Haus bauen zu dürfen. Mit der Grundsteinlegung wird das Fundament des Hauses mit der Energie der Erde verbunden. Darum ist es sehr wichtig, dafür ein günstiges Datum zu wählen. Laut Mondkalender muss es ein „Erde-Tag“ sein. Sobald das Dach auf dem Baukörper angebracht ist, muss die gegenpolare Kraft des Himmels mit der Kraft der Erde verbunden werden. Dies wird mit der „Antenne“, dem Firstbaum, welche zum Himmel zeigt, sichergestellt. Erst durch die Verbindung der Prinzipien von Himmel und Erde kann sich im Inneren des Hauses die „Heilige Mitte“ der „Genius Loci“ etablieren. In der heutigen Zeit glaubt man nicht mehr an die Wirkung dieser subtilen Kräfte, die aus jedem Haus einen Kraftplatz machen können. So verkommen diese wichtigen energetischen Rituale zu profanen Handlungen, ohne davon wirklich profitieren zu können. Feng Shui Berater kennen diese Zusammenhänge und können einen wichtigen Beitrag leisten, um Glück, Wohlstand und Gesundheit in das neue Heim zu bringen.

Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 140 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz FSS. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der aktuellen Ausgabe vom Mai 2016:

Neumondbrief Nr 140, 04_2016

Die Einstiegsfrage zu diesem Neumondbrief lautete: Woran erkennst du, dass du in deinem Leben auf dem richtigen Weg bist?“

Das „Bravo des Monats“ in diesem Brief wurde verliehen an: Elon Musk, der Gründer vom Internet-Bezahldienst PayPal, will mit seinen „Tesla-Elektro-Autos“ die Welt verändern. „Emissionsfreie Mobilität muss möglich sein“, verlangt der charismatische Unternehmer aus dem Silicon Valley. Es könnte ihm gelingen. Bereits nach zwei Tagen sind für das neue Modell Tesla 3 sage und schreibe 276 000 Bestellungen eingegangen.

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