Feng Shui Tipp – Januar 2015: Beziehungskiller Fernsehstuhl!

22. Dezember 2014 Keine Kommentare

Der bequeme Fernsehsessels und seine symbolische Bedeutung

Immer wieder findet man in den Wohnzimmern anstatt eines bequemen, grosszügigen Polstermöbels einen Fernsehsessel. Aus Feng Shui Sicht ist das grundsätzlich in Ordnung. Die Frage ist nur, was dieses Möbel in Tat und Wahrheit über seine Nutzer aussagt: Lesen Sie selbst!

Früher war in einem Wohnzimmer die Wohnwand der Inbegriff der Behaglichkeit. Stolz präsentierte man das wertvolle Eichenmöbel und deutete damit auf den vorhandenen Wohlstand hin: „Schaut, schaut, was wir uns leisten können!“ Inzwischen ist dieser Staub- und Plunderfänger aus fast allen Wohnungen verdrängt worden. Gott sei Dank haben sich die Zeiten geändert. Jetzt ist aber ein neues Phänomen aufgetaucht: Der Fernsehstuhl!

Wer statt einer Wohn-Lounge einen Fernsehstuhl im Wohnzimmer stehen hat, sagt damit aus, dass Nähe nicht gewünscht wird.

Wer statt einer Wohn-Lounge einen Fernsehstuhl im Wohnzimmer stehen hat, sagt damit aus, dass Nähe nicht gewünscht wird.

Komm mir ja nicht zu nahe!

Wenn man sich zu zweit oder mit der Familie gemütlich ins Wohnzimmer zurück zieht, möchte man zusammen sein. Kuscheln ist angesagt. Sei es zum Fernsehen oder mit einem Buch. Was gibt es schöneres als zusammen auf dem Sofa zu liegen und die Seele baumeln zu lassen. Es gibt nichts, dass dem Herzen mehr Kraft gibt.

Zieht sich jedoch ein Familienmitglied auf einen einsamen „Thron“ zurück, drückt er damit unmissverständlich aus, dass er alleine gelassen werden möchte. Man baut sich mit den Lehnen eine Grenze auf, wo niemand sonst Zutritt haben soll. Auf der unbewussten Ebene sagt man damit „Lass mich in Frieden, ich will ja nicht gestört werden!“

Fernseher killt Beziehungen

Meist sind es die Männer, die auf eine derart bescheuerte Idee kommen, sich einen Fernsehstuhl zuzulegen. Wer alleine lebt und sich dieses Möbel anschafft, deutet damit an, dass sie alleine bleiben möchte. Man verbarrikadiert sich förmlich. Wenn das Leben nicht mehr zu bieten hat, als einen bequemen Fernsehsessel, dann steht es nicht mehr gut um den Seelenfrieden. Man könnte sich genau so gut von seinen Mitbewohnern verabschieden und sagen, dass auf Nähe kein Wert gelegt wird. Darum überlegen Sie sich gut, ob Sie sich dieses Möbel zulegen wollen. Was Sie sich aber keine Minute überlegen sollten ist die Entscheidung, dieses Teil sofort zu entsorgen, falls Sie eines dieser „Prunkstücke“ Ihr eigen nennen. Ihre Lebensqualität wird es Ihnen danken! Wie solle da noch die so wichtigen Gespräche stattfinden können, wenn schon von Beginn weg die Grenze demonstrativ gezogen wird.

Raum schaffen für gemütliches Beisammensein

Es gibt nichts, das der Seele mehr Kraft gibt, als die Nähe der Liebsten zu spüren. Dazu muss aber das Umfeld vorhanden sein.

Es gibt nichts, das der Seele mehr Kraft gibt, als die Nähe der Liebsten zu spüren. Dazu muss aber das Umfeld vorhanden sein.

Im Feng Shui drückt die Anordnung der Umgebung das Bewusstsein der Menschen aus. Darum zeigt sich der Zusammenhalt der Familie auch daran, welche Möbel im Haus vorhanden sind. Wer Wert darauf legt, dass die Familie die Zeit gemeinsam verbringen kann, stellt sich eine Wohnung zusammen, in der alle miteinander auf dem Sofa Platz nehmen können. Wo man sich hinlegen und ein Buch lesen oder einfach nur reden kann. Wenn wir Menschen diese Nähe nicht mehr spüren können, dann erstarren wir. Unsere Seele braucht diese Nähe und diese Momente. Es gibt Menschen die haben dieses Bedürfnis mehr, andere weniger. Aber Kinder haben dieses Bedürfnis ganz bestimmt. Wenn wir uns das abgewöhnt haben, heisst das noch lange nicht, dass es uns auch gut tut. Darum überlegen Sie sich gut, wenn Sie mit der Anschaffung eines Einzelstuhls liebäugeln. Es könnte etwas über Ihre Kuschelfähigkeit aussagen.

 

Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 125 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz FSS. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der Aktuellen Ausgabe vom Januar 2015

Neumondbrief Nr 125, 13_2014

Die Einstiegsfrage zu diesem Neumondbrief lautete: „Womit fütterst du deinen Inneren Schweinehund?“

Das „Bravo des Monats“ in diesem Brief wurde verliehen an:
Prof. Dr. Gerald H. Pollack Weil der amerikanische Biologe den 4. Aggregatzustand des Wassers entdeckt hat. Es handelt sich dabei um absolut reines Wasser mit einer spezifischen elektrischen Ladung. Seine zentrale Schlussfolgerung lautet: Wasser speichert Energie – vergleichbar mit einer Batterie. Seine Erkenntnisse hat Pollack im Buch „Wasser – viel mehr als H2O“ zusammengefasst.

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