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Feng Shui Tipp – September 2013: Haus des Jahres

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Das „Haus des Jahres“ 2013 ist gewählt

Die Experten haben entschieden. Die siegreichen Architekten dürfen die Korken knallen lassen. Aber nach welchen Kriterien wird ein „Haus des Jahres“ bestimmt? – Nach Feng Shui Kriterien bestimmt nicht, sonst hätte dieses Objekt kaum eine Chance gehabt.

Wenn die „Häuser des Jahres“ in aufwendigen Büchern vorgestellt werden, dreht es jedem seriösen Feng Shui Berater den Magen um. Die meisten dieser prämierten „Kunstwerke“ der modernen Architektur entsprechen genau dem Gegenteil dessen, wie ein harmonisches Wohnumfeld sein sollte. Solange Architekten ihre Kreativität als einzige Doktrin für den Hausbau verwenden, wird sich daran wohl nichts ändern.

Das „Haus des Jahres“ 2013. Hier wird Kreativität gross geschrieben. Dieses Haus fällt in sich zusammen und gibt den Bewohnern keine Stabilität.

Stabile Häuser geben den Menschen Halt und Sicherheit

Es ist immer gefährlich, wenn sich eine Berufs-Gilde selber auf die Schultern klopft. „Zeige mir dein Haus und ich zeige dir wer du bist“, sagen Feng Shui Berater, die dafür zuständig sind, den Menschen ein Umfeld zu schaffen, welches ein harmonisches, gesundes und stabiles Leben sichern soll. Aber auch Ästhetik basiert auf Gesetzen. Dazu eine Aussage, die von Pythagoras stammt:

„Schönheit ist die Übereinstimmung aller Teile zu einem wohlgefälligen Ganzen.
Wenn sich das Ganze zum grösseren Teil so verhält, wie der kleinere Teil zum grösseren Teil. Das ist die goldene Proportion, die der Harmonie zugrunde liegt.“

Ob man nun dieses Haus ästhetisch schön findet oder nicht, tut nichts zur Sache. Tatsache ist, dass dieses Haus in der Luft schwebt und keine Stabilität aufweist. Der fehlende Halt wird sich auf die Bewohner mit einer unbewussten Angst auswirken. Das wird einen Einfluss auf das Schicksal der Menschen haben, die in diesem Haus leben. Der Architekt hat dies zu verantworten, weil er seinem Anspruch auf Ästhetik mehr Priorität geschenkt hat, als dem Anspruch auf ein kraftvolles Umfeld. Doch auch der von Pythagoras geforderte  Anspruch an „Schönheit“ wird hier mit Füssen getreten. Nach welchen Kriterien entscheiden also die Architekten über das „Haus des Jahres“? Der von Feng Shui geforderte Anspruch ist nicht gegeben und der Anspruch nach Ästhetik genau so wenig. Nur der Künstler hat die Freiheit zu tun und zu lassen, was er will. Sobald Architekten sich selber aufgrund dessen als „Künstler“ titulieren möchten, verfehlen sie ihr Ziel und ihren Auftrag. Die Verantwortung liegt dann bei den Bauherren, die selber entscheiden müssen, ob sie in einem „Kunstwerk“ wohnen wollen oder nicht. Das wird dann laut dem Gesetz der Resonanz zu ihrem Schicksal.

Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 110 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der Aktuellen Ausgabe vom September 2013.

Neumondbrief Nr. 110, 09/2013

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  1. 21. September 2013, 11:13 | #1

    Dieses Haus steht wirklich auf wakligen Beinen, aber wie sieht es aus, wenn das Haus stabil ist und einige Meter davon der Zug alle 15 Minuten vorbei fährt?

  2. Wehrle Kaja
    8. Oktober 2013, 10:18 | #2

    Das sieht doch schlimm aus!

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