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Essen mit iPad

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Wie man den Zusammenhalt in der Familie stärken kann

Ich gebe es zu, der Titel ist etwas provokativ, wenn nicht sogar sarkastisch gewählt. Ganz bewusst, weil diese Situation buchstäblich auf den Magen schlagen kann. Wenn uns die digitale Welt diese Entwicklung beschert, dann müssen wir noch sehr viel lernen. 

Das Internet hat die Welt zusammen gebracht. Heute sind Dinge möglich, an die früher nicht zu denken gewesen wäre. Man ist vernetzt und hat jede erdenkliche Information jederzeit in der Hosentasche. Das ist verführerisch und lässt uns ziemlich verarmen, wenn wir nicht höllisch aufpassen. Meine Frau stellt beiläufig eine Frage, auf die ich nicht auf Anhieb eine Antwort parat habe und schon ist mein Griff zum iPhone und der Zugang zu den unerschöpflichen Daten zur Gewohnheit geworden.

Gesehen in einem Restaurant! Nennt man das gemütliches Beisammensein in der Familie?

Ich konnte es nicht lassen, von dieser schrägen Szene am Familientisch ein Bild zu machen. Ich gebe zu, dass auch ich immer wieder sehr achtsam sein muss, dass mein Leben nicht im Bildschirm stattfindet. Sieht man solche Bilder, dann wird einem richtig bewusst, wie tragisch es ist, wenn wir nicht lernen, mit den grenzenlosen Möglichkeiten umzugehen, die uns die neue digitale Welt zu bieten hat.

Wir Menschen brauchen die Kommunikation und das Zusammensein mit anderen Menschen. Nur so wird es uns auf die Länge gut gehen. Wir brauchen den Austausch mit der Natur und ihren Energien. Wir müssen spüren, fühlen und erfahren. Nur so bekommt unsere Seele die Nahrung, um mit den Anforderungen des Lebens fertig zu werden. Nehmen wir dieses kleine Schaubild als Einladung, die elektronischen Medien zwischendurch aus dem Leben zu verbannen und sich den Menschen und ihren Herzen zuzuwenden.

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  1. 9. Mai 2013, 17:24 | #1

    Solche Szenen habe ich auch schon öfters gesehen, sie machen mich immer traurig. Wie sollen es denn die Kinder lernen, wenn es die Erwachsenen nicht können? Ich bin überzeugt, dass das Essen mit Blick ins i-pad oder i-phone oder mit Computerspielen am Tisch nicht den gleichen Nährwert hat. Wir müssen wirklich lernen, mit diesen neuen Medien umzugehen und den Kindern ein Vorbild sein.

  2. 10. Mai 2013, 20:25 | #2

    Ja, schlimm, sind gerade im Urlaub u d beobachten genau dies – eigentlich bei 90% der Restaurantgäste, egal ob „Fine dining“ oder „Schnellimbiss“ das is t wirklich pervers und man findet eigentlich nur schwer Worte für diese Verstümmelung unserer Gesellschaft und Kultur……

  3. 11. Mai 2013, 05:32 | #3

    Mir wird gerade schlecht wenn ich solche Bilder sehe. Die beiden würden lieber nichts essen, es wäre gesünder. Die Krankenkassekosten lassen grüssen. Ich bin Besitzerin eines Restaurants. Wir haben auf unserem Platz sehr schlechten Natelempfang und der Internetzugang für die Gäste funktioniert in den meisten Fällen sehr schlecht. Ich war all die Jahre nicht unglücklich darüber da ich überzeugt bin,dass wir uns viel zu viel Zeit und Freizeit opfern um mit diesen Medien zu kommunizieren, anstatt mit unserem Gegenüber. Ich bin stolz sagen zu können das solche Bilder bei uns Gott sei Dank nicht dem Alltag entsprechen. Ich möchte allen Mut machen, sich Bewusst dieser Thematik zu stellen und ein Vorbild sein und nicht beide Augen und den Mund verschliessen.

  4. 11. Mai 2013, 07:19 | #4

    Meine Frau und ich haben in den letzten Jahren eine Ayurveda-Kur in Sri Lanka besucht. Da gibt es eine charmante Bar, wo man sich am Abend trifft. Man redet, spielt oder tanzt zum manchmal etwas schäppernden Sound der lokalen Band. – Was soll’s! Alle hatten Spass. In diesem Hotel gabe es zwar Internetzugang, aber nur gegen Bezahlung. In diesem Jahr hat die Direktion eine fatale Fehlentscheidung getroffen. Wahrscheinlich aufgrund vieler Reklamationen wurde diese Bar als einziger Ort im Hotel mit Gratis-W-LAN ausgestattet. Heute spielt niemand mehr, keiner redet und getanzt wird schon gar nicht mehr. Warum? Weil nun alle in ihre Labtops, iPads und Handys starren. Echt krass, wie sich dies auf die Energie des Hauses ausgewirkt hat. Diese Geschichte, um die Kommentare von Thomas und Sonja zu bestätigen.

  5. 12. Mai 2013, 11:23 | #5

    Liebe Feng Shui Freunde
    es gibt zu diesem Thema eine ganz wichtige Information! Wir Funktionaloptometristen sind ja international verknüpft und es gibt eine starke Zunahme von Netzhautablösungen bei nicht vorbelasteten Personen (keine hohe Kurzsichtigkeiten etc,) und Hirschläge bei jungen Menschen ( Info’s aus den USA dazu).
    Man geht davon aus, dass diese Probleme durch Reizüberflutungen ( PC-arbeit, Handy’s etc )
    in der Nähe ausgelöst werden!!!
    Echt üble Entwicklung.
    Unsere Empfehlung für Alle: Abends vor dem Schlafen sicher 30Min. nicht mehr Lesen und TV schauen . Dies entlastet die Augen und visuelle Verarbeitung enorm und lässt die Winkel der Augen in einer entspannten Stellung übernachten.

  6. Theresia
    13. Mai 2013, 14:07 | #6

    Uii, das kenn ich! In unseren Skiferien haben alle Familien beim Abendessen Ihre Kinder entweder mit Gameboy oder iPad ruhig am Tisch gehalten. Jeder hat vor sich hin gegessen…. Nur unsere beiden Jungs haben dauernd Quatsch gemacht, gelacht und gestritten oder sind unter den Tischen durch gekrochen. Wir sind als Familie aufgefallen, aber diese Alternative kam für uns nicht in Frage, auch wenn ich manchmal an den Grenzen mit meinen Nerven war (und ein iPhone dabei gehabt hätte). War schon ein spezielles Gefühl vor allem für ein „Familienrestaurant“. Die Kinder kamen nicht einmal mehr mit den anderen Kindern ins Gespräch!

  7. Ruedi Seebacher
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