Home > Aktuell, Feng Shui Aktuell, Gesundheit > Tierseuchengesetz: Wollen Sie auch in Zukunft gesunde Nahrungsmittel?

Tierseuchengesetz: Wollen Sie auch in Zukunft gesunde Nahrungsmittel?

Facebook0
Facebook
Google+0
Google+
http://www.feng-shui-schule.ch/blog/2012/11/19/tierseuchengesetz-wollen-sie-auch-in-zukunft-gesunde-nahrungsmittel/
LinkedIn20
Instagram0
Xing

Die Biobäuerin und Heilpraktikerin Esther Mottier-Gerber erklärt, warum aus ihrer Sicht, das Tierseuchengesetz mit einem „NEIN“ abgelehnt werden sollte

Mit der nächsten Abstimmung über das Tierseuchengesetz, vom Sonntag, 25. November 2012, möchte der Bund erreichen, dass in Zukunft nicht mehr der Bauer entscheiden kann, ob er seine Tiere gegen die jeweils aktuellen Erreger impfen will, sondern der Bund. Wird das neue Gesetz angenommen, so kann jeweils der Bund entscheiden, welche Impfungen er als wichtig ansieht, und den Bauer zwingen alle seine Tiere zu impfen.

Esther Mottier-Gerber gilt als Pionierin in der modernen, ganzheitlichen Landwirtschaft. Mit diesem Beitrag möchte sie darüber informieren, welche Folgen die Annahme des Tierseuchengesetzes haben wird.

Beitrag von Esther Mottier-Gerber:
In anbetracht der Verteilung von Personen welche in der Regierung sind und einen direkten Bezug zur Pharmaindustrie haben, denke ich, dass der Bund sehr oft dafür entscheiden wird, eine Zwangsimpfung anzuorden.
Nun denke ich dass es wichtig ist, dass jeder sich ein paar Gedanken macht, was dies für eine Bedeutung  haben würde.
Für uns Bauern welche sich für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzen, hätte dies gravierende Folgen. Nun denken sie vielleicht warum?
1. Impfungen sind chemische Medikamente. welche als Hilfsstoffe oft fragwürdige Konservierungsstoffe wie zum Beispiel Quecksilber enthalten. Für den Organismus des Tieres sind dies hochgiftige Substanzen, welche das Tier schwächen. Oft wird es mit diesen Substanzen nur fertig wenn es sie so schnell als möglich aus der Blutbahn in den Zwischenzellraum ablagern kann. Dort werden sie jahrelang gelagert. Der Zwischenzellraum ist der Raum, welcher wie der Namen schon sagt, sich zwischen den Zellen befindet. Jede Substanz welche in die Zelle gelangen will, um diese zu ernähren, muss durch den Zwischenzellraum. Sie können sich diesen Raum wie der Eingangsbereich eines Hauses vorstellen. Wie mehr Dinge in diesem Bereich herumliegen, in unserem Fall Schwermetalle, desto länger braucht eine Substanz wie Sauerstoff oder Glucose, bis er diesen Raum durchquert hat und in die Zelle gelangt. Der Stoffwechsel des Körpers wird somit also extrem verlangsamt und geschwächt. Die Regeneration der Zellen wird mühsamer und das Immunsystem langsamer.
2. Wird ein Tier krank, ist es aufgrund dieser Belastungen weniger effizient in der Bekämpfung des jeweiligen Erregers. Dies ist vor allem in der biologischen Landwirtschaft, wo sehr auf eine gute Gesundheit des Tieres geachtet wird und natürliche Heilmittel eingesetzt werden, ein grosses Problem.
3. Ich bin überzeugt, dass aufgrund dieser Schwächung in der Landwirtschaft noch mehr Antibiotika eingesetzt werden und dies sollte aufgrund der Resistenzen von Bakterien auf Antibiotika unbedingt vermieden werden. (Vor kurzem wurde in der Sendung „Rundschau“ darüber berichtet)
4. Für alle, die gerne Fleisch essen, stellt sich die Frage was passiert im Körper, wenn wir Fleisch mit Schwermetallbelastungen essen?
5. Viele Impfstoffe in der Landwirtschaft werden entwickelt, sobald ein Erreger ein Seuchenpotential hat. Aufgrund von Zeitmangel wird dieser bei den Tieren sofort eingesetzt, ohne zu wissen, was dies für Konsequenzen haben wird. Bedenken Sie, dass die meisten Kühe jährlich ein Kalb bekommen: Das heisst, die Mutterkühe sind 9 Monate pro Jahr schwanger und somit ist die Chance gross, dass sie, wird das Gesetz angenommen, regelmässig in ihrer Schwangerschaft geimpft werden. Frühere Erfahrungen zeigen, dass dies oft zu Aborten und manchmal sogar zu Missbildungen führt.
Es stimmt mich traurig, was in der Landwirtschaft zur Zeit alles geschieht und das Tiere so wenig respektiert werden.  Ich bin mir sicher, dass ein Impfobligatorium keine Vorteile für die Gesundheit von Nutztieren und schon gar nicht für die Gesundheit von Fleischkonsumenten bringen wird,  – im Gegenteil. Dieses Gesetz betrifft nicht nur uns Bauern, sondern auch alle Menschen, die Tiere respektieren. Ich glaube fest daran, dass wir nur glücklich werden, wenn wir in Harmonie mit der Natur leben und lernen, ihr voll und ganz zu Vertrauen. Krankheiten hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Nehmen wir sie an, so können wir viel von ihnen lernen und dank ihnen wachsen.
Esther Mottier-Gerber, Biobäuerin und Naturheilpraktikerin, Chateâu-d’Oex.
Zur Abstimmung über das Tierseuchengesetz vom Sonntag, 25. November 2012
Mehr Informationen unter der Webseite: Ihr-Lebenskreis.ch
Facebook0
Facebook
Google+0
Google+
http://www.feng-shui-schule.ch/blog/2012/11/19/tierseuchengesetz-wollen-sie-auch-in-zukunft-gesunde-nahrungsmittel/
LinkedIn20
Instagram0
Xing
  1. James Elsener
    21. November 2012, 09:49 | #1

    Liebe Esther,

    herzlichen Dank dafür, dass Du Deinen Standpunkt zum Thema Tierseuchengesetz teilst.

    Ich bin heute zu weit weg von der Landwirtschaft um beurteilen zu können, welche Impfungen notwendig sind und welche überflüssig sind. Eines weiss ich, dass sich unsere Tiere durch Züchtungen und Kreuzungen stetig verändern und für viele Krankheiten anfälliger werden. Eine Impfung gegen gewisse Krankheiten wird deshalb bei gewissen Nutztierrassen wohl unumgänglich sein, damit die Tiere überhaupt einigermassen gesund bleiben bis zur Schlachtung. Dies ist für mich eine Perversion der ersten Güte.

    Für mich ist das Gesetz aus einem noch wichtigeren Grund abzulehnen. Der ständig steigenden Einmischung von Staatsangestellten und Politikern gilt es Einhalt zu gebieten. Und genau deshalb lehne ich auch das Tierseuchengesetz ab.

    Zwei verschiedene Gründe führen zum selben Resultat.

  2. 22. November 2012, 10:20 | #2

    Lieber James
    Herzlichen Dank für dein konstruktives Feedback zu diesem Blog-Beitrag. Auch ich fühle mich tatsächlich nicht wirklich kompetent, über dieses Thema einen Fachbeitrag zu schreiben. Obwohl ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, habe ich mich in den Jahren zu sehr davon entfernt. Darum habe ich die Stimme jemandem überlassen, der da aus eigener Erfahrung reden kann. Esther Mottier-Gerber hat sich die Kenntnisse angeeignet, um zu wissen, dass die Vorlage unter allen Umständen abgelehnt werden muss.

    Liebe Grüsse

    Wendelin Niederberger

  1. Bisher keine Trackbacks
Du musst Dich anmelden um einen Kommentar zu schreiben