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Feng Shui Tipp – Mai 2012: Wohlgefühl durch Raum-Akustik

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Bessere Raumakkustik – Verstehen Sie Ihr eigenes Wort nicht mehr?

Die Dauer von dem Moment, wo ein Schall entsteht, bis zum Zeitpunkt, an dem er wieder verschwindet, nennt sich Nachhallzeit. Dieses Phänomen nennen wir im Volksmund „äs höhlälät“. Auf Hochdeutsch würde man das wohl als Hall-Effekt bezeichnen. Eine höchst unangenehme Störung des Wohlgefühl in jedem bewohnten Raum.

Durch die immer härter werdenden Materialien in unseren Wohnungen kann der Schall nicht mehr gebremst werden. Er klatscht an einer Wand ab und stösst an die nächste harte Oberfläche, um auch von dort wieder zurück geworfen zu werden. Hätte es poröse Materialien an den Wänden, würde der Schall dort hängen bleiben.

Gute Akkustik kann man messen. Hier der Konzertsaal des KKL in Luzern, von dem gesagt wird, dass er eine der weltweit besten Akkustik aufweist.

Gute Akkustik kann man messen. Hier der Konzertsaal des KKL in Luzern, von dem gesagt wird, dass er eine der weltweit besten Akkustik aufweist.

In grossen, leeren Räumen mit Steinböden und –Wänden ohne zusätzliche Schallschlucker sind die Nachhallzeiten sehr lang. Prallt ein Schall auf eine harte Mauer, gehen nur gerade 5  Prozent davon verloren. Die restlichen 95% prallen erneut an einem Gegenstand ab und belästigen so unser Gehör um ein Vielfaches. Schlägt der Schall aber an einen dicken Vorhang, wird er darin absorbiert, so dass er nun noch zu einem kleinen Teil in den Raum zurück reflektiert wird.

Damit man sich in einem Raum wohl fühlt, muss die Nachhallzeit kürzer als eine Sekunde sein. Ist diese länger, führt es zu unangenehmen Störungen des Wohlgefühls. Immer wieder weise ich bei den modernen Neubauten darauf hin, diesen Umstand zu beachten. Grosse Fensterflächen, harte Böden, glatte Decken und Wände absorbieren den Schall nicht und es kommt zu unangenehmen Effekten. Da der Hall zu lange braucht, bis er verebbt muss man den Hall übertönen. So redet jeder automatisch viel lauter als normal. Dieser Effekt wird vor allem in Geschäften beobachtet, wo sich viele Leute aufhalten. Man versteht einander nicht und man muss sich anschreien, um überhaupt etwas zu verstehen.

In all den Jahren habe ich festgestellt, dass dieser Hall-Effekt dazu führt, dass viel mehr Agressionen vorhanden sind. Wohnt eine Familie in einem Haus, wo der Schall nicht verebben kann, kommt es zu viel mehr Streitereien, die nicht notwendig wären.

Was für ein Genuss ist es doch, ein Haus zu betreten, bei dem an diesen Umstand gedacht wurde. Professionelle Berater können schon beim Bau vorhersagen, wie sich der Schall in den Räumen verhalten wird und was vorzukehren ist, um den Schall in Schach zu halten.

Selbstverständlich kann auch nachträglich für mehr Ruhe gesorgt werden. Einer der sich darauf spezialisiert hat ist Daniel Kormann. Der Inhaber der Firma „Room-Zoom“ ist nicht nur ein grossartiger Audiotechniker, sondern auch ein Schalltüftler, der jeden Schall in die Knie zwingt. (Hat der Schall überhaupt ein Knie…? Egal, Hauptsache er verschwindet!) Hier ein Beitrag, wie man nachträglich dem Problem auf die Spur kommt und Lösungen findet:

Verbannen Sie unangenehmen Nachhall aus Ihren Räumen

 

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