Was haben die “Nullerjahre” der Welt gebracht?
Woher kommt eigentlich der Ausdruck “…einen guten Rutsch ins neue Jahr”?
Diese Nacht “rutschen” wir nicht nur in ein neues Jahr, wir “rutschen” auch aus den “Nullerjahren”. Schön, wie sich dieser Begriff in den letzten Tagen gebildet hat. Und schon fängt man an, Rückschau zu halten. Nach der dramatischen Sonnenfinsternis im 1999 und dem Jahrtausendwechsel mit “Lothar” als Einstimmung, erlebten wir in diesem Jahrzehnt die dramatischsten Veränderungen der Menschheit, innerhalb so kurzer Zeit. Ja, die “Nullerjahre” haben es in sich: 9/11, Grounding der Swissair, Platzen der Dot-Com-Blase, bis zum Finanzcrash in den letzten Jahren. Von der Schweinegrippe mag schon niemand mehr reden. Aber auch die technische Errungenschaften waren gigantisch. So haben uns die “Nullerjahre” auch den massiven Durchbruch des Internets gebracht und das iPhone. Ob das nun positiv zu bewerten ist, mag jeder selber entscheiden. Auf alle Fälle werden die Jahre in die Geschichte eingehen.

Daran erkennen wir, dass die Zeit nicht nur eine messbare Grösse ist, sondern immer auch eine qualitative Komponente in sich trägt. Dem ewigen Gesetz der Polarität folgend. Es war einer der grössten Fehler der Kirche, bei der Bestimmung des Kalenders, der Zeit den Qualitäts-Inhalt zu nehmen. Dass dieses Kalendersystem komplett falsch ist, erkennen wir alleine schon daran, dass sich die Christen nicht einmal auf ein gemeinsames Kalendersystem einigen konnten.
Der Chinesische Kalender, kennt diese Polarität noch. So wird jedes Jahr, jeder Monat, jeder Tag und jede Stunde einer Zeitqualität zugeordnet, die miteinander in Interaktion stehen. Dieser Zyklus dauert 60 Jahre. Der Zeitpunkt des Neujahrs richtet sich einerseits nach dem Mond und andererseits nach der Sonne. Wir haben als wieder zwei Qualitäten. Auch hier kommt das ewige Gesetz der Polarität zum Tragen. So wird in der Chinesischen Astrologie der Zeitpunkt der Geburt mit der aktuellen Zeitqualität verglichen und daraus abgelesen, welche Herausforderungen anstehen und wie man ihnen am besten begegnen kann. Dieses System gibt dem Menschen die Möglichkeit, ein sicheres und angstfreies Leben zu führen. Der mittlerweile bekannt gewordene Kalender der Maya hat eine ähnliche Grundlage und lässt sich perfekt über den Kalender der Chinesen legen.
Dass dieses System perfekt ist, zeigen die “Nullerjahre”, welche genau die Qualitäten des Chinesischen Kalendersystems zum Ausdruck brachten. Das von uns angewendete und mittlerweile weltweit akzeptierte Kalendersystem ist nicht anderes als ein Konstrukt der Kirche, die damit genau das Gegenteil dessen bewirkt haben, was ein Kalender eigentlich sollte. Ein Kalender sollte den Menschen Sicherheit geben, dass Sie sich in den natürlichen Kreisläufen des Universums geborgen und sicher fühlen können. Es würde sich also lohnen, auch der Zeitqualität wieder vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken.
Zum Glück nimmt dieser Trend nun wieder etwas zu. Das erkennen wir am Erfolg der so genannten “Mondkalender”, die wir in bäuerlichen Gegenden nie wirklich aufgegeben haben. Die “Brattig”, wie wir sie nennen, hatte das ganze Jahr einen fixen Platz am Esstisch und das Familienoberhaupt hat täglich den Mondstand geprüft, um die Arbeiten auf dem Feld auf diese Zeitqualität abzustimmen.
Doch woher kommt nun der Begriff des “ins neue Jahr Rutschens”? Schliesslich wünscht man sich einen “Guten Rutsch” auch wenn es nicht Stein und Bein gefroren ist. Auch dies ist ein Begriff, der sich dem kirchlichen Einfluss entziehen konnte. Der Ausdruck hat nämlich gar nichts mit “Rutschen” zu tun. Das Wort stammt aus dem hebräischen Wort “Rosh”, das “Kopf” oder “Anfang” bedeutet, und hat also nichts mit einer Schlitterpartie zu tun.
In diesem Sinn, herzlichen Dank für die tollen Kommentare in diesem Blog. Wir hoffen, dass Ihr auch im neuen Jahr so aktiv Eure Meinung zu den verschiedenen Themen äussert und mithelft, auf diese Weise den Menschen ein Weltbild zurück zu bringen, das auf klaren Gesetzmässigkeiten aufgebaut ist. So dass immer mehr Menschen wieder das Gefühl von Liebe, Geborgenheit und Wärme erfahren können. Laut Zeitqualität des Chinesischen Kalenders werden wir dies in den kommenden “10er Jahren” sehr gut brauchen können.


Ob Feng Shui, Geomantie, Medialität und Marketing.